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Die Idee
Nach jahrelangen und immer wieder verworfenen Entwürfen für Modellbahnanlagen in den verschiedensten Maßstäben haben sich einige "gemeinsame Nenner" aller Entwürfe heraus kristallisiert:
- Die Modellbahnanlage muss modular sein.
- Die Übergangsprofile sollen so genormt sein, dass auch Andere und vor Allem Jugendliche ohne umfangreiche Werkstatt mitbauen können.
- Eher leichte Feldbahnen sollen das allgemeine Thema sein - nicht Kleinbahnen, nicht Militärbahnen und auch nicht schwere Waldbahnen.
- Um Güter sinnvoll umladen zu können, soll ein Übergang zwischen verschiedenen Spurweiten möglich sein.
- Es sollen zwei miteinander verbundene Netze mit elektrischem, bzw. Dampf-/Dieselbetrieb dargestellt werden.
- Das elektrische Netz soll den Charakter einer Überland-Straßenbahn haben.
- Diese Überland-Straßenbahn soll aber nicht Teil der Modulnorm werden.
- Durch diese Beschränkung soll auf kleinem Raum der Bau in einem größeren Maßstab möglich sein.
- Da HO Schmalspur zu klein und 1:32 bereits zu groß sind, ist die Wahl auf Spur 0 gefallen, und um international zu sein, - nach langem Überlegen - auf den Maßstab 1:43,5, die 7mm Scale.
- Um wenigstens beim Fahrzeugbau Industrieteile verwenden zu können, ist die Spurweite 16,5mm - 0e, entsprechend einer Vorbildspurweite von etwa 700mm, oder großzügiger 600-760mm.
- Um auch bei den Fahrzeugen international sein zu können, sind für Gleisbau und Radsätze die NMRA-Normen S-3.2 - 0n30 und S-4.2 / RP-25 - c.110.
- Als Kupplungen sind alle Formen von Kettenkupplungen mit Kuppelzapfen/-bolzen erlaubt. Wenn Klauenkupplungen verwendet werden, gilt die NMRA-Norm S-2 - 0n30 mit dem Zusatz, dass sie so umzubauen ist, dass sie auch mit Ketten gekuppelt werden kann.
- Gleisanlagen für die Überland-Straßenbahn entsprechen den NMRA-Normen S-5 & 6, RP-5, 5.1, 5.2 & RP-11 (zu einer PDF-Datei zusammengefasst: 300KB)
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The Idea
After several years of planning and replanning a model railroad layout in different scales, some "common denominators" have emerged from these concepts:
- Any layout must be modular
- The module interfaces should be designed to enable others, and especially the youth without an extensive workshop to build modules according to these standards.
- Fairly light "light railways" should be modelled - neither narrow branch lines, nor military light railways, nor more heavy logging railroads.
- For an interesting freight transfer, a junction between different gauges should be possible.
- The layout should represent two interchanging lines with either traction, or steam-/diesel-powered trains.
- The electrically powered line should have interurban character.
- This interurban should not be part of the modules or module-standards.
- This restriction allows modelling in a larger scale on less space.
- Since HO narrow gauge is too small and 3/8" scale (1:32) already to large, the scale of choice is O-Scale. From the available O-Scales 7mm-scale (1:43.5) is choosen, thus allowing other modellers from (at least) Europe and the Commonwealth to participate.
- To enable the use of commercial parts in the construction of rolling stock, the gauge is set to 16.5mm - O-16.5, corresponding to a prototype gauge of 700mm, or more generous 24"-30".
- To enable an international interchange of rolling stock, any trackwork and wheelsets must conform to the NMRA-standards S-3.2 - 0n30 and S-4.2 / RP-25 - c.110.
- The standard couplers should resemble link-and-pin, or chain couplings. If knuckle couplers are used, they must be mounted according to NMRA-Standard S-2 - 0n30. Knuckle couplers additionally must be equipped with a means to enable coupling with chain-, or link-and-pin couplers.
- The interurban should be designed according to NMRA-Standards S-5 & 6, RP-5, 5.1, 5.2 & RP-11 (original NMRA-PDFs combined into a single file: 300KB)
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Die Bühne
Die Vorgaben zur Gestaltung der Module und Anlage sind so universell und international wie möglich. Auch hier bietet sich die Feldbahn wieder besonders an, waren doch die Erzeugnisse von Firmen wie O&K, Decauville, Krauss, Hunslet und Baldwin, um nur einige wichtige zu nennen, durch wechselnde politische Gegebenheiten auf der ganzen Welt verteilt und führten auch in allen unruhigen Zeiten ein friedliches Betriebs-Nebeneinander.
Die Anlage stellt das Eisenbahnnetz der fiktiven Insel "San Malu" dar, die im 19. Jahrhundert zunächst von Preußen an Habsburg fiel, um dann in den Wirren des 20. Jahrhunderts in französiche Hand zu kommen, bevor sie nach einer kurzen amerikanischen Edisode schließlich 1964 ihre Unabhängigkeit erreichte.
Klima und Vegetation von San Malu lassen sich am Besten mit äquatorial-tropisch beschreiben - oder einfacher: nicht endende Mai-Wärme verbunden mit der spät-sommerlichen Natur im August.
Da San Malu als Insel vulkanischen Ursprungs von Seehöhe bis auf über 1200m reicht, bietet es auch in dieser Hinsicht alles vom Strand über fruchtbare Hanglagen bis hin zu eher kargen Bergregionen. Durch das auf San Malu vorherschende Klima und die eher geringe Größe der Insel wechseln sich, z.B. durch Fallwinde, selbst bis in geringe Höhen alle Klimazonen ab. Man kann eben noch ein warmes, fruchtbares Tal durchqueren, um auf gleicher Meereshöhe im Nachbartal auf kühle Kargheit zu treffen.
Die Entstehungsgeschichte von San Malu führt zu einer äußerst interesanten Geologie mit einer ungewöhnlichen Kombination an Bodenschätzen. Ursprünglich war die Insel Teil eines unterseeischen Vulkangürtels, bis sie sich im Erdmittelalter tektonisch gehoben hat. Neben dem weltweit größten Vorkommen von Dragonit*) finden sich auch Vorkommen von aus Schmelzfluß erstarrten Mineralien. Außerdem bietet die Insel teilweise reiche Vorkommen an Quarzsand und Kalk.
Die Architektur auf San Malu ist ähnlich vielfältig wie die Geologie der Insel. Bedingt durch die Geschichte finden sich Burg-ähnliche Wehrsiedlungen mit Fachwerkhäusern neben Ziegel- und Holz-, bzw. Blockhäusern. Dazwischen finden sich auch weiterhin einzelne Pfahlbauten der Ureinwohner.
Durch die zahlreichen politischen Veränderungen und die Lage der Insel ist sie hinsichtlich der Infrastruktur noch auf dem Stand etwa der 1930er Jahre. Dies bezieht sich sowohl auf die Wasser-, Strom- und Abwassernetze, als auch auf die Verkehrswege.
Wirtschaftlich ist die Insel gut entwickelt. Der Mineralreichtum, eine über hundert-jährige Geschichte der Glasproduktion aus eigenen reinen Rohstoffen und ein früh entwickelter, sanfter Tourismus mit Respekt vor der Natur und den Ureinwohnern sichern der Insel ein gutes Auskommen.
Alle diese Aspekte führen dazu, dass auf San Malu ein archaisch anmutendes, aber leistungsfähiges Schmalspursystem weiterhin mit Feldbahn-typischen Fahrzeugen in täglichem Betrieb steht. Neben Gütern des täglichen Bedarfs, Bergbauprodukten und Rohmaterialien für die Glasherstellung werden auch regelmäßig Passagiere befördert.
Eine elektrisch betriebene, ehemalige Pferdebahn aus dem 19. Jahrhundert verkehrt zwischen dem Lagunen-Hafen und Hauptstadt. Sie wurde in Regelspur gebaut, zwischenzeitlich umgespurt und hat mit einer 30m-Prahm sogar die Möglichkeit, einzelne Güterwagen zum Festland überzusetzen. Diese Überland-Straßenbahn kreuzt das im frühen 20. Jahrhundert entstandene, heute überwiegend überwiegend diesel-betriebene Insel-Streckennetz. Dieses Inselnetz wurde besonders wegen der schwierigen geologischen Bedingungen von Beginn an schmalspurig erbaut.
Da auf San Malu nicht der Philosophie der "Massenproduktion um jeden Preis" gefrönt wird, kann der durchaus umfangreiche Verkehr weiterhin mit kurzen, leichten Zügen abgewickelt werden. Dadurch haben sich hier auch viele historische Fahrzeuge im täglichen Einsatz erhalten.
- *) Dragonit, ist auch bekannt als "kristallines Drachenblut", oder Granat.
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The Stage
The design presets are held as international and universal as possible. Again the light railways offer any modelling opportunity, since the products of manufacturers like O&K, Decauville, Krauss, Hunslet, and Baldwin, to name only some of the important, had been spread all over the world and even in the worst political storms kept a peacefull co-operation.
The layout is located on the fictious island of "San Malu". This initially Prussian island was passed to the Hapsburgs in the late 19th century. During the turmoils of the 20th century it came under French control. Finally, following a short American period it gained independence in 1964.
The climate and growth of San Malu can be best described as equatorially tropical - or with simple words, a never ending warmth of May with the lushly nature of August.
San Malu is an island of volcanic origin and reaches from sealevel to over 1200m. Therefore it offers everything from beach, over fertile hillsides to rather barren mountainous regions. The climatic situation of San Malu and the rather modest size of the island lead to the effect of varying climate zones over the same elevation. You can cross a warm, fertile valley only to enter a cool and barren neighbouring valley on about the same height above sea level.
The evolution of San Malu leads to a deeply interesting geology paired with an unusual combination of mineral resources. Originally part of submarine volcanic chain, tectonic action lifted the island in Mesozoic times. Beneath the vastest worldwide occurence of Dragonite*) also numerous other minerals solidified from volcanic melt can be found. Furthermore extensive deposits of silica sand and lime are found on the island.
The architecture on San Malu is just as versatile as the geology. Conditioned by the island's history anything from castle-like fortifications with half-timbered houses, and brick-dwellings to wood-cottages, or log-cabins can be found. Between these still some native stilt houses could survive.
Conditioned by the political changes and the locality of the island the infrastructure is still up to the 1930s. This especially refers to the waste and fresh water systems, and electricity grid, as well as to the road network.
Economically the island is well developed. The mineral wealth, an over 100 year old history of glass making from the island's exceptionally pure raw materials, as well as an early developed, sustainable tourism with respect for nature and natives ensures the island a good livelihood.
All these aspects leed to the daily operation of a seemingly archaic, but efficient narrow gauge network, still running light "Feldbahn"-typical rolling stock all over San Malu. Beneath essential goods, mining products and raw materials in glass making, also passengers are transported on a regular schedule.
At the end of the 19th century a formerly horse-drawn tramway between the lagoon harbour and the island's capitol was converted to electrical power. It has been constructed in standard gauge, eventually was re-gauged, and even offered main-land connections via a freight cars carrying 100 ft. barge. This tramway interchanges with the mainly diesel-operated rail-network, that started to surround the island in the early 20th century. Due to the difficult geological situation this latter network directly was built in narrow gauge.
The inhabitants of San Malu refuse to follow the philosophy of "mass production at any cost". Therefore the extensive rail-traffic still can be managed with comparatively short and light equipment. Thus a significant number of historical rolling stock can still be found in daily duty.
- *) Dragonite, is also known as "Crystalized Dragon's Blood", or Garnet.
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Die Karte
Um auch einen optischen Eindruck von der "Bühne" zu erhalten, kann eine Karte von San Malu als PDF-Datei geöffnet werden. Die Beschreibungen der einzelnen Bahnen bieten auch Informationen zu den jeweiligen Inselregionen.
San Malu ist zwar eine fiktive Insel, aber sie ist nicht ohne Realitätsbezug. San Malu ist im Rhein-Neckar-Dreieck, in dem ich groß geworden bin, das Synonym für Balkonien ... oder Urlaub zuhause.
Wenn man den Umriß von San Malu über eine Karte dieser Gegend legt, sieht man, dass er genau über Sandhofen, Mannheim und Ludwigshafen liegt. Lediglich die Stadtteile, in denen ich vor Jahren selbst gewohnt habe, bleiben ausgespart PDF-Datei aus Google-Maps (ca. 2MB).
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The Map
For a visual impression of the "stage", San Malu's map is available as PDF-file. You may find more informations about different regions of San Malu in the descriptions of the island's railways.
Although San Malu is purely fictional, it nonetheless has some grip on reality. In the Rhine-Neckar-Area, where I grew up, San Malu is a synonym for staycation.
If you superimpose San Malu's map over this area, it will outright cover Sandhofen, Mannheim and Ludwigshafen, except for those districts, I once really lived. See an appropriate edited Google Maps as PDF-printout (size = 2MB).
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