Modell:WO-f:SMRy

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San Malu Island
Die Modulnorm / A Module Standard

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San Malu Island Railway

Trotz des großen Erfolgs mit dem elektrischen Betrieb auf der R'einer - Schalf Tramway wurde bei den Planungen der Strecke von Inn nach Shu-Nian wieder auf konventionelle Dampf- und Dieseltraktion zurück gegriffen. Die Habsburger, die nun die Inselregierung stellten, waren nicht bereit, sich zur Stromerzeugung in die zusätzliche Abhängigkeit von Kohle-Lieferungen zu begeben und das Wasserkraftwerk in Deutschbrau war nicht mehr erweiterbar.
Diese Entscheidung sollte sich in den Wirren der der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts noch als außergewöhnlich weitsichtig erweisen. Der Eisenbahnbetrieb auf San Malu musste zu keiner Zeit unterbrochen werden, da stets genug Energie in Form von Wasserkraft und (Brenn-) Holz vorhanden war.

Bereits kurz nach Anfang des 20. Jahrhunderts konnte die SMI Ry. mit der Strecke von Inn über Gnatfish nach Shu-Nian eröffnet werden. Sie erschloss alle wichtigen Gewerbezentren der Insel mit einer Anbindung an den neuen Hafen in Shu-Nian. Zudem hatte sie in Mass durch die Verbindung zur R'einer - Schalf Tramway Anschluß an den Lagunen-Hafen in R'einer, sowie an die Inselhauptstadt.
Besonders die Bergstrecke von Mass nach Inn stellte beim Bau hohe Anforderungen an die Ingenieure. Sie war letztlich auch ausschlaggebend für die Entscheidung, die SMI Ry. schmalspurig zu bauen. So musste beispielsweise der Abstieg nach Inn mit einer 360° Gleisspirale im Tal der Salzowe gelöst werden. Die Herausforderung der Talstrecke bestand hauptsächlich in der Stabilisierung der Pfahlbrücken im Sumpf- und Schilfgürtel entlang der Lagune bei Gnatfish. Auch hier zeigten die geringeren Gewichte einer Schmalspurbahn deutliche Vorteile beim Bahnbau.
Bedingt durch die unterschiedlichen Spurweiten zwischen SMI Ry. und der Tram wurde zunächst in Mass eine Umlademöglichkeit für den Gütertransport vorgesehen. Nachdem sich aber zwischenzeitlich gezeigt hatte, dass der direkte Wagenladungsverkehr zwischen dem Festland und der Insel eher spärlich war, wurde die Planung geändert und die Tram umgespurt. Somit konnte der Güterverkehr freizügig auf beiden Strecken abgewickelt werden. Da beide Strecken jeweils einen eigenen Hafenanschluss haben, verteilten sich seit dem die Aufgaben der beiden Häfen: Passagiere, Stückgut und Post wurde über den Lagunen-Hafen in R'einer und das hauptsächliche Frachtaufkommen über den Hafen in Shu-Nian umgeschlagen.
Die weiterhin gelegentlich in R'einer auf der Fähr-Prahm eintreffenden Regelspurwagen wurden bei Bestimmungsorten entlang der Tram bereits im Hafen umgeladen, aber für Ziele entlang der SMI Ry. zum Umladegleis in Mass gebracht.


Nachdem sich die Welt vom Schock des 1. Weltkriegs erholt hatte entdeckte die Haute Volaute wieder die Annehmlichkeiten ferner, exotischer Ziele. So beschloss die nun französische Kolonialmacht San Malu auch touristisch zu nutzen. Um dazu die spektakulären Sehenswürdigkeiten der Insel, zum Beispiel die Kaskaden der Fallach, oder die Steilküste im Norden zu erschließen, wurde in nur zwei Jahren und damit rechtzeitig vor Einsetzen der Weltwirtschaftskrise die Strecke von Inn über Falls nach Shu-Nian, sowie die Zweigstrecke von Inn nach Cap Elocin gebaut.
Seit dem kann San Malu komplett mit dem Zug umrundet werden. Da der Küstenstreifen überwiegend extrem schmal und felsig ist, gibt es keine parallele Straßenverbindung. Der gesamte Kraftverkehr muss über die Passstraßen am Donnerpass und Aixenbois, sodass er sich überwiegend auf Sightseeing-Touren und eilige Transporte beschränkt und damit keine echte Bahnkonkurrenz darstellt.


Karte von San Malu / San Malu's Map


Die anderen Bahnen:
R'einer - Schalf Tramway & Power Co.
Dragonit & Waldbau
Guinea Pig Sand Company


Eine Einführung / An Introduction
Modulnorm-Basisdaten / Basic Module Data


© 2011, Ralf Schreiner
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